Wave2017 – Team 44 – ACS / Treitl

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Worum geht es und wer ist das Team ACS?

Was ist die WAVE?

 

Die Beschreibung ist schamlos von der Homepage der Wave geklaut – kürzer und prägnanter hätt ich es nicht hinbekommen:

Die 7. WAVE TROPHY ist die grösste E-Mobil-Rally der Welt und folgt vom 9. bis 17. Juni 2017 als spannungsvoller Roadtrip der Grand Tour of Switzerland – auf kleinen Strassen, über hohe Begpässe quer durch malerische, unbekannte Landschaften zu den Highlights der Schweiz. Die WAVE will die E-Mobilität fördern und zeigen, dass erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeuge alltagstauglich sind und viel Spass machen!

Die schönsten Momente der Wave2016 – das Video (23 Minuten)

2017 das erste Mal dabei – warum nicht früher?

Nachdem wir uns 2014, 2015 und 2016 vom Leben einen Strich durch unsere Teilnahmepläne haben machen lassen, waren wir wild entschlossen, 2017 das Leben nach unseren Regeln zu gestalten.

Die Anmeldung

Am 28. September 2016 haben wir Louis Palmer angeschrieben, der prompt zurückgerufen und uns als 3-köpfiges Familienteam angenommen hat.

Die Bestätigung

Am 1. Februar 2017 war es dann offiziell – wir sind als Team dabei 🙂

 

Wave 2017: Das Auto und der Sohn
Offiziell dabei 🙂 Ein Klick auf das Bild führ zur Facebook-Seite der WAVE

Das Team

Teamleader ist eindeutig Christopher, beim Start der Wave gerade mal zwei Jahre alt. Mit dabei Mama Katarin, eine gebürtige Heidelbergerin und Papa Bernhard, der Österreicher. Christopher macht mit seiner Deutsch-Österreichischen Doppelstaatsbürgerschaft den Botschafter und den Dolmetsch.

Die Beweggründe

Für mich (Papa Bernhard) ist die Wave seit jeher eine Institution, ein Aushängeschild für die Elektromobilität. Durch Louis, der schon von 2007 auf 2008 die Welt mit seinem Solartaxi umrundet hat, und sich immer noch selbst um die Teilnehmer bemüht, bekommt die Wave so einen persönlichen Charakter … und durch die „Entschärfung“ der Route, die zum Anfang noch 3.000km umfasste und zwei Wochen dauerte, haben auch „normalsterbliche“ Elektromobilisten eine Chance, dabei zu sein. Die erste WAVE machte 2011 übrigens in St. Pölten (Niederösterreich), keine 20km von uns entfernt, Halt: Route WAVE 2011.

Was Elektrofahrzeuge können, hat Louis schon 2007 bewiesen und es wird jedes Jahrs von den Teilnehmern der WAVE aufs Neue bewiesen. Mir geht’s darum, zu zeigen, dass die Elektromobilität längst im Alltag angekommen ist. Es gibt heute keinen vernünftigen Grund mehr, sich fossil antreiben zu lassen.

Seit Anfang 2013 ist bei uns das Privatauto elektrisch – das war für mich als Dieselfan damals die leichteste Option. Es stellte sich schnell heraus, dass ich danach nur noch widerwillig in Verbrenner einstieg und der erdgasbetriebene Firmenwagen nur aus Kostengründen weiterlaufen durfte. 2016 erfolgte dann beruflich der Umstieg von Erdgas auf Elektro – erst dachte ich, es sei gewagt, 30.000 bis 40.000 km im Jahr mit einem Fahrzeug bestreiten zu wollen, das im Winter keine 100km schafft.

Was soll ich sagen? … es ist nicht gewagt, es ist der einzig logische Schluss (nicht nur weil sich mein Schatz Katarin das private Elektroauto einverleibt hat):

So wie ein modernes, dicht gebautes Haus einer Wohnraumlüftung verlangt, so verlangt GERADE das Vielfahren nach einem sauberen Antrieb. Was bleibt übrig von den Gründen, die gegen die Elektromobilität sprechen? Nix. Für Wenigfahrer ist die geringere Reichweite von E-Autos als Ausrede nicht schlüssig und bei Vielfahrern die schiere Kilometerzahl keine hinreichende Entschuldigung für das Verbrennen von CO2-lastigen Treibstoffen.

Meine Frau Katarin und unser Sohn Christopher sind dabei weil ich für keinen Spaß der Welt eine Woche lang auch meine Familie verzichten würde. Und auch, weil es logisch ist – wir sind bloss die Verwalter von Christophers Lebensraum und sein Kindersitz war von Anfang an in einem Elektroauto montiert. Er kennt von uns Eltern, die wir seine Vorbilder sein wollen, nichts anderes und er soll damit aufwachsen. Es ist die CO2-neutrale Zukunft.

Die Energiebewegung. Inspiration.

So wie die WAVE eine internationale Plattform für die Elektromobilität ist, so ist die Energiebewegung Niederösterreich ein regionale Plattform für Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Lebens. Es ist eine stetig wachsende Sammlung umgesetzter Energiebotschafter-Projekte von Privatpersonen, Schulen, Vereinen, Gemeinden … mit Erfahrungen und Tipps. Dieses kurze Video (1 Minute) erklärt, worums geht und auf der Projektseite kann man sehen, was Andere für Ideen hatten. Zudem sieht man nahezu in Echtzeit, wieviel Strom in Niederösterreich aktuell erneuerbar produziert wird und wieviel verbraucht wird. Das gibt Ansporn, die Photovoltaik nochmal zu vergrößern 😉 Das war übrigens mein erster Kontakt mit der Energiebewegung und mein erstes Energieprojekt: Die Photovoltaik zur Wärmepumpe

Energieprojekt #1

Es ist ein Einrichtung, die lebendig ist, die wächst … und die die Aufmerksamkeit auch auf die kleinen Dinge des Lebens lenkt. Auf die man oft vergisst, im Fokus auf Wohnen und Mobilität.