2010 - Juni
01.06.2010, Dienstag, | Strohstopfen Tag I
Nach der gestrigen Vernichtung unseres Anhängers machen wir uns heute Morgen auf nach Waidhofen an der Ybbs, um bei der Fa. Glaser das Stroh in die Wand-, Boden- und Dachelemente zu stopfen. Dort folgt erst mal die nächste Ernüchterung: Anstatt der glattwandigen Dämmständer werden die Elemente mit TJI-Trägern gefertigt, deren Profil das lückenlose Einbringen erst mal schwierig machen. Beim Glaser hat man sich aber was dabei gedacht - da die Ballen ein Naturprodukt sind und nicht millimetergenau geschnitten werden (können), birgt das längseitige Einbringend er Ballen die Gefahr, dass links und rechts zwischen Schnittfläche Ballen und Ständer Luft bleibt. Denn Ausdehne tut sich der Ballen in diese Richtung nicht. So gibts erst eine kurze Einschulung, wie die Ballen am besten Einzubringen sind - nämlich quer, auf Ständerabstand zugeschnitten. Das macht mehr Mist und mehr Arbeit, sorgt aber für eine Lückenlose Ausfüllung des Ständerprofils ... und unter Verwendung des flugs gefertigten "Schuhlöffels für Strohballen"
in Form von 2 Plexiglasplatten, zwischen denen der Ballen in die Elemente rutschen kann, geht das auch recht flott und relativ kräfteschonend.
Unser Übermut wurde erst gegen Ende des Tages gebremst, als beim letzten Bodenelement eine andere TJI-Träger-Type zum Einsatz kam - mit breiteren Staffeln, die die Einbringöffnung empfindlich verkleinerten.
Bei der Heimfahrt liefen uns ein paar Nachwuchsrindviecher vor die Linse und zu Hause angekommen bestaunten wir das Tagwerk der Glaser Hoch- und Tiefbautruppe. Der Morgens angelieferte Große Bagger hob die 2m tiefe Grube für die Erdwärme aus (im Bild rechts), verfüllte den angelieferten Beton in die Grundfundamente von Carport und Schuppen und nach Verlegung der Erdwärme-Soleleitungen machte er die Grube auch wieder zu.

Das alles bei Regen, Wind und Temperaturen um 10°C. Hochachtung.
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02.06.2010, Mittwoch, | Strohstopfen Tag II
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12.06.2010, Samstag | Des Himmels Schleusen öffnen sich - Teil II
An massive Unwetter haben wir uns nach dem kalten Mai schon gewöhnt - aber diesmal war es noch ein wenig heftiger. Blitze im Sekundentakt, heftige Sturmböen, Hagel in Kirschengröße und Unmengen an Regen binnen kürzester Zeit.
19 Uhr

19:20 Uhr - Ein Blitz nach dem anderen

10 Minuten später um 19:30 Uhr: Künetten geflutet

Tags darauf: Bevor der Schlamm trocknet, hart wird
und die Bindung für die Betonsäulen verhindert, erfolgt die Säuberung
der Grundfundamente.

Alles wieder sauber ... und bereit für den nächsten
Regen ;-)

13.06.2010, Sonntag | Die Wasserspiele gehen weiter
Auch am folgenden Tag geht es munter weiter mit dem Künetten-Fluten, extreme blitzartige Niederschläge, die der Boden nicht aufzunehmen vermag.
=> Fotos und ein kurzes Wasserspiel-Video